Armenviertel

Die Armenviertel, die am Rande von Santo Domingo liegen, haben weder vernünftige Straßen, noch verfügen sie über Wasserzuläufe oder Abwasserabläufe. Die Dächer der einzelnen Hütten, in welchen oft bis zu 10 Personen leben, sind mit Plastik oder verrostetem Blech bedeckt. Bei jedem Regen, der oft in dieser Gegend üblich ist, regnet es in alle Hütten hinein.

Hier haben wir es zu unserer Pflicht gemacht, jedes Jahr bis zu 50 Dächer mit neuem Blech zu bedecken.

Schwester  Teresita betreut ca. 100 Familien in den Armenvierteln. Auf unserer Reise machen wir uns immer auf den Weg dahin, um bei ein paar Familien die neuen Dächer anzuschauen, die durch die Hilfe der Stiftung installiert wurden. So wurden im letzten Jahr bei den ersten 25 Familien die Dächer renoviert. Während des Besuches bei den Familien konnten wir feststellen, dass dadurch die Hütten viel trockener und dadurch auch wohnlicher wurden. Bei der ersten Familie fiel uns gleich ein 14-jähriges Mädchen auf, das schon eine fünfmonatige Tochter hatte. Solche Schicksale gibt es dort natürlich öfters, aber wenn man direkt mit einem konfrontiert wird, macht  einen das schon traurig. Mädchen werden dort oft sehr jung missbraucht und können sich nicht wehren. Mittlerweile kümmert sich Schwester Teresita verstärkt um das Mädchen mit ihrem Kind. Schwester Teresita wurde von der Stiftung zusätzliches Geld zugesagt, damit weitere Familien mit neuen Dächern versorgt werden können.